Mate-Becher aus lagenaria vulgaris benötigen so genanntes Curado vor dem ersten Gebrauch.

Zu unterscheiden sind Calabazas und Porongo aus dem anderen Kürbisteil.

In Porongo finden wir weniger Fruchtreste, die Wände sind dickerer als bei einer Calabaza.

Das Curado für Calabaza

Ehe Sie aus Ihrer neuen Calabaza (aus dem Kürbis lagenaria vulgaris ) erstmals Yerba Mate trinken, nehmen Sie sich die Zeit, sie vorzubereiten:

Füllen Sie sie zur Hälfte mit gebrauchter Yerba Mate und giessen Sie mit ca.80°C Wasser auf.

Einige Stunden (am besten über die Nacht) stehen lassen*, dann mit einem Teelöffel die Kürbisreste im Innern auskratzen (vorsichtig, nicht zu fest!).

Die Fruchtreste in der Mitte unten nicht abschneiden, sonst kann die Calabaza beschädigt werden (Loch Gefahr).

Manchmal reicht es ein Mal das Curado durchzuführen, nach Bedarf wiederholen.

Jetzt ist Ihre Calabaza gebrauchsfertig!

* Falls  die Calabaza gefärbt ist, ist es sinnvoll, dass sie auf einem Untersetzer stehen bleibt, sonst kann es passieren, dass die Farbe den Tisch verfärbt.

Sonst auch bei täglichem Gebrauch empfiehlt sich einen Untersetzer zu benützen.

Curado für Porongo

Hier wird gebrauchte Yerba Mate und Whisky verwendet. Der Alkohol reinigt die Kürbisreste vollständig und einen sehr reichen Geschmack hinterlässt.

Die Alkoholmenge hängt von der Grösse des Porongo ab: der Inhalt soll nicht zu flüssig, sondern feucht sein.

Stehen lassen 48 Stunden lang. Dann mit laufendem Wasser ausspülen.

Ausstopfen mit Küchenpapier. Stehen lassen, Papier regelmässig wechseln 1 Tage lang bis es trocken wird.

Noch 1 Tag ohne Papier stehen lassen bis vollständig trocken wird.

Die vollständige Trocknung kann ca. 4-5 Tage dauern, aber es lohnt sich.

Und dannist gebrauchsfertig!

Nicht geeignet: Wein, Schaumwein, süsser Alkohol

Bildquelle: eigene

 


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